Volkstrauertag am 15.11.2015 in Rath

Was ist der Volkstrauertag?


Ein Gedenktag für die Opfer der Kriege mit öffentlichen Gedenkfeiern in vielen Gemeinden.
Am Volkstrauertag heute wird der Opfer der Kriege und Gewaltherrschaft gedacht.
Die Geschichte des Volkstrauertags ist bald einhundert Jahre alt. 1919 schlug der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erstmals vor, einen Gedenktag für die Opfer des Ersten Weltkriegs einzuführen. Den Deutschen sollte damit in der Zukunft eindringlich das Leid vor Augen geführt werden, das ein Krieg für alle mit sich bringt.


1926 wurde dann beschlossen, einen Volkstrauertag einzuführen. Damals fand er allerdings im Februar statt. Die Nationalsozialisten machten den Gedenktag nach der Machtergreifung zum offiziellen Feiertag und tauften ihn um, in den „Heldengedenktag“, der immer am zweiten Fastensonntag begangen wurde.


Im Jahr 1948, drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde der Volkstrauertag in seiner alten Form wieder aufgeführt, zumindest in den drei westlichen Besatzungszonen. Um ihn deutlich vom Heldengedenktag abzugrenzen, einigte man sich 1952 auf eine Verlegung ans Ende des Kirchenjahres. In der DDR wurde zu dieser Zeit ein „Internationaler Gedenktag für die Opfer des faschistischen Terrors und Kampftag gegen Faschismus und imperialistischen Krieg“ eingeführt.


Am Volkstrauertag gedenkt man nun den Millionen Opfern zweier Weltkriege und der Gewaltherrschaft im Allgemeinen. Im Deutschen Bundestag findet an diesem Tag eine zentrale Gedenkfeier statt, in den Städten und Gemeinden werden häufig auf den Friedhöfen Kränze niedergelegt. Vielerorts richten die Soldaten- und Kriegervereine die Feiern aus.


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