Pressemitteilung zu geplanten Unterkünften im Stadtbezirk 6

Mit Erschrecken haben die Fraktionen der CDU und FDP im Stadtbezirk 6 die neuen, aktuellen Zahlen über die geplanten Unterkünfte im Stadtbezirk 6 zur Kenntnis nehmen müssen.
Obwohl die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin – Birgit Schentek (CDU)- bereits im vergangenen Jahr Frau Koch bei verschiedenen Veranstaltungen gebeten hatte, die Kommunalpolitiker vor Ort bei der Verteilung der Flüchtlinge einzubinden, wurde die Vorgehensweise der Flüchtlingsbeauftragten nicht geändert. Von einer ausgewogenen Verteilung auf das Stadtgebiet und die oft angepriesene Transparenz kann man leider nicht sprechen.
Der Verwaltung ist bekannt, dass der Stadtbezirk 6 ein mit sozialen Problemen sehr belasteter Stadtbezirk ist und hat dies in einer Analyse zur sozialräumlichen Gliederung selbst festgestellt. Wegen dieser Problematik fördert auch das Land NRW mit dem Programm „Soziale Stadt“ den Stadtbezirk. In solch ein Gebiet überproportional viele Flüchtlingseinrichtungen anzusiedeln, hat nichts mit verantwortungsvollem, umsichtigem Umgang mit Flüchtlingen und der dort lebenden Bevölkerung zu tun.
Geplant ist derzeit die Unterbringung von 3.200 Flüchtlingen.
Eine ausgewogene Verteilung der Flüchtlingsunterkünfte, bei der auch sozialräumliche Kriterien berücksichtigt werden, ist Grundlage einer guten Planung, einer gelingenden Integration und einer Akeptanz der Massnahmen bei den Menschen dieser Stadt.
Dass Miriam Koch ihre gegebenen Zusagen nicht hält, fördert das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber den Planungen der Verwaltung.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung:
Birgit Schentek      
Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin BV6
Telefon 0173-5295920

 

Pressebericht der NRW-direkt.net vom 14.02.2016

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