Mit dem Rad durch Rath

Auch in diesem Jahr hat der Vorstand der CDU Rath unter dem Vorsitz von Sylvia Pantel zu der alljährlichen Fahrradtour am 6.08.2016 alle Mitglieder und Interessierte eingeladen.

Die Radtour soll den Mitgliedern die politische Arbeit und deren Beschlüsse und die damit verbundenen Veränderungen im Stadtteil näher bringen, die durch die Stadtteilpolitiker Gerhard Peters, Karl Heinz Kals und dem Ratsherrn Marcus Münter  in der Bezirksvertretung beraten und beschlossen wurden. Die CDU Rath kann mit stolz auf eine große Reihe von begonnen und fast fertiggestellten Projekten zurückblicken.

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Bei schönem Radelwetter wurde als erste Station der Neu-bzw Umbau des Rather Familienzentrums angefahren. Das Familienzentrum gehört zur Gemeinde „Heilig Kreuz“, liegt am Rather Kreuzweg und leistet sehr gute Familienarbeit für den Stadtteil.  Der Umbau des Familienzentrums war nötig, da die Platzverhältnisse für die bestehenden und neuen Projekte sehr eng wurden. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf ca. 1,8 Mill. Euro und werden durch den Fördertopf „Soziale Stadt“, der kath. Kirche und der Caritas aufgebracht.

Sylvia Pantel freute sich, dass die Idee und die im Hintergrund geführten Gespräche mit den Institutionen zu einem modernen Zentrum für Familien führten.

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Die zweite Station führte zur evangelischen Kirchengemeinde „Epiphanias“ die 2014 entweiht wurde. Die Kirche und das Gemeindezentrum auf der ca. 6.500 qm großen Fläche sollen abgerissen werden und es soll ein neues Seniorenzentrum mit Tagespflegeplätzen, eine fünfzügige Kita sowie 40 Wohnungen die alters- und inklusionsgerecht ausgeführt werden, entstehen. Die Idee dort ein Seniorenzentrum zu entwickeln, kam von der damaligen Ratsfrau und Vorsitzenden der CDU Rath. Der Glockenturm soll als Denkmal bleiben. Laut Birgit Schentek, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der BV 6, soll der Baubeginn 2017 stattfinden.

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Die WfaA (Werkstatt für angepasste Arbeit) war der 3te. Halt auf der Fahrradroute. Die Einrichtung bietet 160 geistig und mehrfachabhängigen Behinderten auf einer Fläche von 5.000 qm einen Arbeitsplatz in der Konfektionierung und der Verpackung. Die Errichtung der Einrichtung kostete 5 Millionen Euro, wovon 3 Millionen Euro durch das Arbeitsministerium NRW, der Bundesagentur für Arbeit und dem Landschaftsverband Rheinland gefördert wurden. Am 23 April 2016 fand anlässlich einer Eröffnungsfeier die feierliche Schlüsselübergabe an den neuen Geschäftsführer statt.

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Und weiter ging die Radelreise zum Baugebiet des Möbelhauses „Höffner“. Schon Ende 2013 engagierten sich Sylvia Pantel, damals noch Ratsfrau, die CDU Mitglieder der BV6 und der Vorstand der CDU Rath dafür, dass das Möbelhaus Höffner den Zuschlag bekommen sollte, weil deren Pläne überzeugten. Doch Mitte 2016 bekam das Möbelhaus „Höffner“ den Zuschlag nun den Zuschlag nach einigen Verzögerungen für ein neues Möbelzentrum. Geplant sind auf dem 135.000 qm großem Baugrundstück eine Verkaufsfläche von 59.000 qm auf dem drei Möbelhäuser entstehen sollen. 1. der Mitnahmemarkt „Sconto“, das Designermöbelgeschäft „Kriegerhome“ und das Haupthaus „Höffner“. Auf der Fläche werden desweiteren 850 Parkplätze entstehen, wobei 400 unterirdisch errichtet werden. „Manche Dinge brauchen auch ihre Zeit den Weg durch die Gremien zu gehen“, so Sylvia Pantel.

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Weiter ging die Fahrt zum Gedenkstein „Gut Heiligendonk“. Hier wandte sich Bevölkerung an unseren Ratsherrn Marcus Münter, dass die Messingtafel am Gedenkstein entwendet wurde. Die Bezirksvertreter werden hier zeitnah einen Antrag an die Verwaltung stellen, eine neue Tafel installieren zu lassen.

Auf der weiteren Fahrt wurde eine kleine Rast mit netten Gesprächen beim THW Düsseldorf und anschließend beim Kleingartenverein am alten „Rather Bahnhof“ gemacht. Dort sollen demnächst Einfamilienhäuser errichtet werden.

Als weiteres Etappenziel durch Rath war der Pfarrsaal bzw. das Pfarrzentrum Skt. Josef am Rather Kirchplatz.  Wer kennt den Pfarrsaal in Rath nicht. Ob Karnevalsfeiern, Schützenempfänge oder Weihnachtsfeiern, der Pfarrsaal ist der Schauplatz des Miteinander feiern im Stadtteil. Nun soll er nach vielen Jahren der Diskussion mit der Kirche, der Verwaltung und der Politik zu einem Bürgersaal umgebaut werden. „Politisches Engagement zahlt sich letztendlich aus“ Sylvia Pantel. Auch Birgit Schentek und Marcus Münter, beide Mitglieder des Kirchenvorstandes freuen sich, dass der Saal als Veranstaltungsort mitten in Rath erhalten bleibt. Die Finanzierung der Sanierung und dem Umbau des Pfarrsaals soll von der Stadt mit ca 350.000 Euro und 150.000 Euro aus der Bundesförderung gedeckt werden. Derzeit werden noch Nutzungskonzepte für die Pfarrkneipe, dem Johannessälchen und den Jugendräumen geprüft.

Während der Besichtigung wurde auch eine neue Fußgängerzuwegung diskutiert, die durch die Bezirksvertretung geprüft werden soll.

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Der letzte Anfahrpunkt der Tour war das Neubaugebiet „Nördliche Westfalenstr.“   Hier wird auf einer 6,5 ha großen Industriebrache der ehemaligen Firmen „Sack und Kiesselbach“ und „Paguag“ Wohnraum mit 500 Wohneinheiten, ein großer Supermarkt, eine Kita, ein Marktplatz  und ein kleiner öffentlichen Park entstehen. Eine alte Gewerbehalle und ein Bunker sollen als Industriedenkmal bestehen bleiben. Die Bauzeit für den 1.ten Bauabschnitt soll ca. 30 Monate betragen.   Wir freuen uns auf die Einweihung, das war die einhellige Meinung aller Anwesenden, denn mit diesem Neubau erhält Rath ein ganz neues Gesicht.

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Anschließend ging es zum Biwak der Gesellschaft „Freischütz“ auf dem Parkplatz der Max und Moritz Apotheke, In den Diken zum gemütlichen Ausklang bei einem kleinen Imbiss und einem kühlen Getränk.

 

Arikel der RP von 19.September 2016

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